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: Kultur :: Reisen und bleiben :
Zwei Themenabende im Rahmen der neuen Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen berichten im April über zwei hochaktuelle, überaus differente Reisewege der Gegenwart. Seit dem 18. Jahrhundert wird Deutschland von Wanderungsbewegungen durchzogen, mal aus dem Land weg, mal nach Deutschland hinein. Heute haben 20 Prozent der Bevölkerung hierzulande einen Migrationshintergrund

Am 11. April sind zum großen Thema „Einwandern und Ankommen in Deutschland" ein Migrationsexperte und ein syrischer YouTuber zu Gast. Die Beweggründe, die eigene Heimat zu verlassen, sind verschieden, Krieg, Vertreibung, wirtschaftliche Gründe bilden historisch wie aktuell die Hauptursachen. Der Vortrag des Experten Professor Dr. Jochen Oltmer verbindet historische Analyse und gegenwärtige Bewertung deutscher Migrations- und Flüchtlingspolitik. In deren Fokus stehen seit drei Jahren Menschen aus Syrien. 

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Über die verzweifelte Lage in seinem Heimatland, seine Flucht und sein Ankommen in Deutschland hat Firas Alshater das vielbeachtete Buch „Ich komm auf Deutschland zu. Ein Syrer über seine neue Heimat" geschrieben, aus welchem er lesen wird. In seinen YouTube-Videos vermittelt er zwischen deutschem und syrischem Alltagsleben, wie es klüger, witziger und unterhaltsamer kaum sein kann.

Die MDR-Kultur Moderatorin Ellen Schweda spricht im Anschluss mit Jochen Oltmer und Firas Alshater über die Normalität von Migration, aber auch über die lange Geschichte der Abschottung Deutschlands und darüber, wie Firas Alshater auf Deutschland blickt. Eine Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen- Anhalt.

In der Reihe „Persönlichkeiten im Gespräch" spricht am 24. April Christiane Heinicke zur Frage „Ist Leben auf dem Mars möglich?" 2015 wurde als einzige deutsche Teilnehmerin die Geophysikerin und gebürtige Sachsen-Anhalterin ausgewählt und verbrachte mit weiteren Wissenschaftlern 365 Tage auf einem aktiven Vulkan auf Hawaii. Über ihre Erfahrungen in der Forschungsstation schrieb sie ein Buch. Im Gespräch mit MDRKulturchef Reinhard Bärenz wird sie von ihren Erfahrungen in der außerirdischen Wohngemeinschaft, der Zukunft der Raumfahrt und ihrem Traum vom Flug ins All erzählen.

Eine Mission zum Mars würde bis zu drei Jahre dauern, das Team muss sich blind verstehen und gut funktionieren. Um für Raumfahrt- Missionen zu trainieren, startete die Nasa das Experiment, das weichenstellend sein könnte für die Zukunft der Raumfahrt. Die Abende im Historischen Waisenhaus beginnen jeweils um 18 Uhr.

Themenabende in den Franckeschen Stiftungen am 11. (Migration) und 24.4. Leben auf dem Mars), jeweils 18 Uhr, im Historischen Waisenhaus, Information: www.francke-halle.de

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