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: Kultur :: Nichts ist unveränderbar :
Im Mai beginnt im WUK-Theater-Quartier ein neues Spielzeit-Kapitel. Dann wird im neuen Bühnenhaus am Holzplatz das verhandelt, was uns täglich umgibt: Kapitalismus. Warum? 

Text: Mathias Schulze; Bild: Eike Käubler
 
Zeit, bei Theatervereinschefin Nicole Tröger und dem künstlerischen Leiter Tom Wolter nachzufragen.


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Was hat Sie daran gereizt, den Stoff „Kapitalismus" ins Bühnenlicht zu ziehen?

Uns juckt es, in welchem System wir leben. Weil wir uns damit befassen wollen, müssen. Viele der Diskussionen, der Konflikte und Problem sind nicht ursächlich im Handeln einzelner Personen begründet, sondern eben immer auch im System. Theater ist der Ort, an dem man, provokant, spielerisch, modellhaft, Fragen stellen und Antworten finden kann.

Wir reagieren auch auf die aktuelle Stimmung, die aktuelle Zerreißprobe zwischen Demokratie und Wirtschaft, zwischen individuellem Optimieren und Stochern nach Lebenssinn, instinktivem Streben nach Reichtum und hilflosem Warten auf die Antworten des Staates.

Viele sagen, ein besseres und gleichzeitig auch funktionierendes System hat noch niemand erfunden. Werden Alternativen zum Kapitalismus im neuen WUK-Kapitel eine Rolle spielen?

Die Definition von Kapitalismus hat immer auch eine historische Bedeutung. Wir hoffen, dass wir uns dem heutigen Kapitalismus stellen. Es ist großer Unfug, etwas als unveränderbar anzunehmen. Die Geschwindigkeit, mit der die Welt sich verändert, bedarf einer Auseinandersetzung. Theater schafft diesen Raum der aktiven Aneignung. Wir werden gemeinsam nach dem Kapitel feststellen, ob die Revolution schon begonnen hat, überhaupt beginnt oder noch erfunden werden muss.

Wie man hört, wird es wieder Eigenproduktionen und Gastspiele geben?

Oh ja! Folgendes haben wir konkret vorbereitet: vier Premieren, drei Gastspielproduktionen, ein neues Veranstaltungsformat und eine Fortsetzung der erfolgreichen Formate wie „Durst" und „Meisternächte". Macht insgesamt 39 Veranstaltungen! Eröffnet wird das Kapitel übrigens mit unserer neuen Eigenproduktion: „Modern Times", inspiriert vom Stummfilmklassiker Charlie Chaplins. Gastspiele von Panse & Kastner Production werden genauso dabei sein wie vom Regisseur Florian Hain oder dem Theater Apron. Zudem gibt es eine Figurentheaterproduktion für die Kleinen und das Studierendentheater der Uni Halle zeigt die Uraufführung von „Die Mittellosen". Als Abschluss startet Jonas Schütte in Kooperation mit uns die „Siebte Ostdeutsche All- Patrouille".


Spielzeit-Kapitel „Kapitalismus", ab 25. Mai, WUK-Theater-Quartier, alle Veranstaltungen: www.wuk-theater.de




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