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: Kunst/Ausstellung :: Wir machen nach Halle :
Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks kehren an die Saale zurück – eine Ausstellung der Kunsthalle „Talstrasse" im Rahmen des Bauhausjubiläums in Zusammenarbeit mit dem Gerhard-Marcks-Haus Bremen und der Burg Giebichenstein macht es möglich. Bis zum 24. Februar ist die Schau in der Talstraße zu sehen

Erstmals werden in dieser Ausstellung Hauptwerke der beiden am Ort ihrer Entstehung präsentiert, darunter auch bislang verloren geglaubte Arbeiten. Anhand von 135 Objekten, darunter 15 Plastiken, 69 Keramiken sowie 51 grafischen Arbeiten aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, wird veranschaulicht, wie sich eine einzigartige Künstlerfreundschaft in Halle festigte und in ihrem Werk spiegelt. 

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Die Ausstellung wird durch eine filmische Spurensuche von Studierenden der Burg dem Titel „Wir sind in Halle" begleitet. Die Keramikerin Marguerite Friedlaender war eine der ersten Schülerinnen des Bildhauers Gerhard Marcks in der Dornburger Keramikwerkstatt. Als sie das Bauhaus Weimar 1925 verließ um in Dessau neu zu beginnen, gehörten die beiden zu jenen, die sich dem von Gropius propagierten neuen Kurs verweigerten.

Sie verteidigten die essenzielle Rolle des Handwerks und die individuelle Position des Künstlers gegen die alles beherrschende Auseinandersetzung mit der industriellen Produktion. „Wir machen im August nach Halle. Das Bauhaus geht aus dem Leim, der Hauptteil zieht nach Mannheim oder Frankfurt. Ich benutze die Gelegenheit, mich abseits von der esthétique mechanique zu begeben. In Halle werde ich als Bildhauer ohne Klasse (…) arbeiten", schrieb Gerhard Marcks aus Dornburg an einen Freund.

Marcks und Friedlaender nahmen 1925 einen Ruf an die Kunstgewerbeschule in Halle an. Unter ihrem und dem Einfluss ihnen nachfolgender Bauhäusler festigte sich die Position der Schule im Sinne einer besonnenen Modernität. Friedlaender eröffnete 1930 eine Werkstatt und übertrug die Überlegungen aus dem Handwerklich in eine moderne, sachliche und zweckmäßige Formsprache.

Marcks leitete eine Bildhauerklasse und ab 1928 als Direktor die Schule. Es entstanden Schlüsselwerke wie die „Thüringer Venus". Im Auftrag der Stadt gestaltete er die Tierfiguren der Giebichensteinbrücke über der Saale und für die hallesche Uni die Porträtbüsten von Luther und Melanchthon.

Wir machen nach Halle. Marguerite Friedlaender/ Gerhard Marcks, Kunsthalle „Talstrasse", bis zum 24.2.19, Mo–Fr 14–19 Uhr, Sa/So 14–18 Uhr, www.kunstverein-talstrasse.de 



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