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Hier stimmt was nicht

Im Hamster-Rad des Marktes – das Theater Aggregate schickt die Performer Astrid Kohlhoff, Jörg Petzold und Jan Uplegger auf die Bühne des Studios Halle

Text: Mathias Schulze; Bild: Silvio Beck
 
Was das bedeutet? Wir haben bei Regisseur Silvio Beck nachgefragt.


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Und rechts lockt die Heimat

Wie einfach ist es, jugendliche Gemüter zu manipulieren: Matthias Brenner inszeniert die „Kriegerin" am Neuen Theater

Text: Annett Krake; Bild: Anna Kolata

„Volkstum und Kultur sind die Grundlagen für die Würde des Menschen", schreibt die NPD im ersten Kapitel ihres Parteiprogramms. Ein Pamphlet, das den demokratischen Staat ablehnt und eine autoritär geführte „Volksgemeinschaft" oder anders gesagt den Rechtsextremismus will. Ein Begriff, den man mit Aufklärung kontern sollte. 


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Händel, das Fest und die Spiele

Vom 25. Mai bis zum 10. Juni ist Halle an der Saale wieder Schauplatz der Händel-Festspiele. Unter dem Motto „Fremde Welten" werden 100 Veranstaltungen in der Geburtsstadt des Komponisten und der Umgebung stattfinden, um den großen Sohn der Stadt zu feiern und ganz besondere Musikveranstaltungen an authentischen Orten erlebbar zu machen

Text: André Schinkel

Dabei ist das Programm wieder überaus reich. Mit der Neuproduktion von „Berenice, Regina d’Egitto" in der Oper Halle schließt sich nach 100 Jahren die letzte Lücke: In der Heimatstadt des Komponisten werden am ersten Festspieltag alle 42 Opernwerke erklungen sein, nachdem 1922 mit „Orlando" die Opern-Renaissance in Halle begann. „Berenice, Regina d’Egitto" wird nach der Hallischen Händel- Ausgabe aufgeführt.



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Arschlöcher wie du und ich

Rasant, explosiv, eindringlich. Das Anhaltische Theater Dessau zeigt unter der Regie von Jana Vetten die subversive Kapitalismus-Farce „Zeit der Kannibalen"

Text: Mathias Schulze; Bild: Claudia Heysel

Die Ehe ist zu Ende, besiegelt wird es am Headset. Die Frau hat eben noch, irgendwo im westlichen Work-Life-Balance-Wohlstand, das nächste homöopathische Mittelchen für ihr Kind entdeckt. Der Mann hat gerade mit Haifischlächeln den nächsten Deal für seine Company abgeschlossen. Enttäuschungen, ja. Und Wut auch. Sie hat ihn verlassen, er ist kaum da, lebt nur noch in den immer gleichen Verhandlungs- und Hotelzimmern. Alles ist besiegelt, dann schiebt er am Telefon eine letzte Selbstbehauptung, einen zusammenfassenden Schlussstrich unter die vielen Ehejahre: „Aber Finger weg von meiner Espressomaschine, die gehört mir!"


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Schöner feiern im Mai

Mögen zwar mittlerweile allein die neuen Prunk-Toiletten im allzeit protegierten Peißnitzhaus doppelt so viel Wert sein, wie der direkt benachbarte Wiederholdsche Biergarten insgesamt – mit „Wiederholds Frühlings-Sause", einem kleinen, schnuckeligen Ein-Tages-Open-Air am 26. Mai, dürfte der Titel „Schöner feiern im Mai" diesmal ganz geschmeidig an den sympathischen Retro-Biergarten gehen

Text: Eike Käubler; Bild: Benjamin Winterling
 
Dies zumindest ist die eine ganz klare Intention der Organisatoren um Ansgar Lippold, die dafür fünf ziemlich beste Bands aus der Region ins Line-up der Frühlings-Sause geschrieben haben, die alle noch im Party-Garantiemodus laufen. Das ist versprochen: „Am Start sein werden HoPe (Cover), The Blue Stars (New Orleans Blues), The Nickajacks (Rock’n’Roll), Kapelle Böllberg (Rock & Reggae) und The Albany Noizeland Orchestra (Abba bis Zappa)", sagt Lippold, seines Zeichens selbst Stimme, Gitarre und vor allem Bühnen-Berserker bei besagter Kapelle Böllberg. 


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Reden, strampeln, Filme schauen

Großes Kino im Historischen Waisenhaus und im Lindenhof: Zum Themenabend mit Vortrag und, aufgemerkt!, Fahrradkino laden die Franckeschen Stiftungen zu Halle am 30. Mai ein. Der Tag findet in enger Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt statt und flankiert die aktuelle Jahresausstellung im Hauptgebäude der ehrwürdigen Schulstadt

Text: André Schinkel; Bild: Falk Wenzel 

Der Tourismus ist zu einer der größten Wirtschaftsbranchen der Erde geworden, seine Ökonomisierung mittlerweile stark in der Kritik. Die Menschen werden immer mobiler und verlassen doch immer seltener den eigenen Horizont. Reisende suchen nach immer authentischeren Erfahrungen, während der Massentourismus den Menschen vor Ort Stück für Stück die Lebensgrundlage nimmt. Touristen wünschen sich naturbelassene Orte und reisen gleichsam so ressourcenverschwenderisch wie noch nie.


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Solange der große Herr gnädig ist

Ein Gespräch mit einem Stück deutscher Musikgeschichte! 

Text: Mathias Schulze; Bild: Manjoschka Gnatz
 
Vor seinem Gig im Objekt 5 hat FRIZZ-Redakteur Mathias Schulze Die Art-Sänger Holger „Makarios" Oley getroffen


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Im Kontrast wird es spannend

„Das Kleine Grusel" kommt ins Brohmers! Die Kölner Band empört sich über die Unzulänglichkeit menschlichen Strebens, sie schreit sich beim Bächlein aus Tränen die Eifersucht aus der Seele und bettelt dennoch um Gnade für den untreuen Geliebten. Conni Trieder, Yannis Anft, Conrad Noll und Dominik Mahnig bieten ein Klangpanorama von lieblicher Süßholzmelodie bis zur haarsträubenden Geräuschgrätsche

Text: Mathias Schulze; Bild: Lutz Voigtländer

Grund genug, bei Conni Trieder, Jahrgang 1987, nachzufragen.


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Das Bildnis des Dorian Gray

Man kennt die Geschichte: Basil Hallward porträtiert Dorian Gray, von dessen Schönheit, Jugend er besessen ist. Unter dem Einfluss Lords Henry setzt Dorian Gray sich immer neuen Genüssen aus. Lord Henry macht aus Dorians Leben schrittweise ein strahlendes Kunstwerk, dessen Perfektion sich die Menschen in dessen Nähe unterzuordnen haben. Den Paradestoff der Moderne hat man am Dessauer Theater nun als Ballett inszeniert

Text: André Schinkel

So wie Lord Henry sich in dem von ihm geschaffenen Leben des Dorian Gray spiegelt, so sieht Dorian das Ergebnis seines von Luxus und Sinnentaumel geprägten Daseins in dem Gemälde Hallwards, das er aufbewahrt: Während er selbst makellos schön bleibt, verzerrt sich das Porträt zunehmend zu einer grässlichen Fratze, die die Verrohung Grays spiegelt. Die Umkehrung der natürlichen Vorgänge entlarvend. 


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Schwer zu sagen

Das Puppenspiel „Überall & Nirgends" ist eine befreiende, kindgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema Abschied und Tod

Text: Annett Krake

Es ist das einzigartige Muster, die Stärke der Fäden, das Geschick unserer Hände, die Wahl der Wolle, aus dem das Gewebe unserer Tage besteht. Das noch nicht bearbeitete Knäuel, die ungewisse Zukunft liegt uns dabei, straff gewickelt, zu Füßen. In dieser ungeheuerlichen Zahl von Maschen, von Zellen, von Worten sind unsere Erinnerungen, unsere Erfahrungen, unsere Begegnungen, unsere Tränen, unser Lachen, unsere Wünsche und Träume verwoben. 


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