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Sommer, Sonne, Open Air

Es wird heiß - oh ja! Denn es kommen beispielsweise die Einstüzenden Neubauren, Silly, Canned Heat, Cro, Zucchero, Nena, Marius Müller-Westerhagen. Die Open-Air-Saison von Mawi Concert bringt zahlreiche Stars in den Clara-Zetkin-Park nach Leipzig und auf die Peißnitzinsel in Halle

Text: Max Feller; Bild: Till Oellerking

„Es wird ein interessantes und explosives Programm!" Matthias Winkler, Chef von Mawi-Concert, ist bei strahlendem Sonnenschein, während der Pressekonferenz zur diesjährigen Open-Air-Saison, bester Laune. Und so fährt er auch fort: „Wir renovieren gerade die Garderoben, die Bühne und die Fassade der Parkbühne." Schließlich laufe der Pachtvertrag mit der Stadt Leipzig noch die nächsten 33 Jahre. Die Parkbühne im Clara-Zetkin-Park – Grillgeruch, Waschbären und Eichhörnchen sorgen am Abend für einen intimen Charme – wird sich also weiterhin im schönsten Sommerkleid präsentieren dürfen. 

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Und immer wohnt das Glück woanders

Zuckt, blitzt und wuchtet zuerst die große Substanz des Faust-Stoffes auf, um am Ende doch die klassische Geschichte stringent zu erzählen. Das Anhaltische Theater Dessau zeigt "Faust. Der Tragödie erster Teil"

Text: Mathias Schulze; Bild: Claudia Heysel

Eröffnet wird stark und eindringlich, dem alten Mann im Rollstuhl fahren die Erinnerungen wie kalte zerbrochene Glasscheiben ins Hirn. Auf der riesigen Bühne sitzt er allein, im Hintergrund knallen die Videoeinspielungen: Wessen Leib huschte da vorbei? War es eine Brust? Ein Arm? Ein Fetzen Körper war es auf jeden Fall, die intensive Melodie des Lebens ist auf vielen Instrumenten spielbar. Alter Faust: Du erinnerst dich doch noch, oder?! Dringt noch Sinn in deine Demenz? Oder schneidet dir die Reue jegliche Vergangenheit ab? Hieß der süße Duft nicht Gretchen? Der Faust als alter Mann, hockend und frierend zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Und auch hoffend?


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„Habe nun, ach …“

Faust: Nationalheiligtum der Deutschen, Dichtung der Superlative, Weltgedicht um Würde und Wissen, das meistzitierte Theaterstück im deutschen Sprachraum und im Wortsinn ein Lebenswerk. Am Dessauer Theater fiebert man der Premiere im Mai entgegen 

Text: André Schinkel

Begonnen im Alter von 21, beendet Goethe seine Arbeit daran in seinem 82. Lebensjahr, kurz vor seinem Tod, die Aufführung des zweiten Teils wird er nicht mehr erleben. Es sind weitreichende und schwer zu beantwortende ‚letzte‘ Fragen um Liebe, Wahrheit, Willensfreiheit, Verantwortung, Gut und Böse, die Goethe in seinem Drama berührt. 


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„Wer David Lynch mag …“

Am Anhaltischen Theater in Dessau gibt es ab dem 1. April eine kleine Sensation zu erleben: die italienische Oper „A Santa Lucia" – einst ein Erfolg, inzwischen seit über 100 Jahren nicht mehr aufgeführt. Die Premiere war einer echten Operngöttin zu verdanken. Der Komponist Pierantonio Tasca konnte die gefeierte Diva Gemma Bellincioni von seinem Meisterstück begeistern; sie bot die Oper keinem italienischen Theater an, sondern der Berliner Krolloper, wo die Uraufführung 1892 zum bejubelten Event wurde

Text: André Schinkel

Obwohl Bellincioni „ihre" Oper häufig mit Erfolg aufführte, verschwand das Werk irgendwann. „Der Verismo war nach dem Ersten Weltkrieg außer Mode gekommen", sagt der Dessauer Operndirektor Felix Losert, „und der berühmte Ricordi-Verlag in Mailand, der das Werk vermarkten sollte, scheint sich kein Bein ausgerissen zu haben."

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Das Schöne aus dem Hintergrund

Die hallesche Band „Kitchen Radio" entstaubt die ewigen Klassiker und serviert sie als gemütliche Hintergrundmusik. Zwei Gitarren, zwei Stimmen  

Text: Mathias Schulze;
Bild: www.facebook.com/Kitchen-Radio  


Grund genug, bei Ute Vinzens nachzufragen.


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Zwischen Nachtclub und Himmel

Das 12. Internationale Women in Jazz- Festival (WIJ) in Halle und Umland steht dieses Jahr unter dem Motto „Triple A-Jazz aus Amerika, Afrika und Asien". Veranstalter Ulf Herden, der wieder diverse weiblich-jazzende Hochkaräter der groovenden, swingenden und improvisierten Musik zusammenführen wird, verbindet damit ein Plädoyer für Offenheit und Begegnungen

Text: Mathias Schulze

In den letzten elf Jahren ist Halle mit dem WIJ-Festival zum Nabel der internationalen weiblichen Jazzszene geworden. Klar, dass dabei Abschottungstendenzen hinderlich sind. Veranstalter Ulf Herden formuliert es denn auch als kleinen politischen Seitenhieb: „Wir leben in einer Zeit, in der Mauern eine neue Renaissance erfahren. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, der Jazz kennt keine Grenzen!"


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ABM oder das Karussell ohne Sinn

Die Autorin Felicia Zeller legte 2001 mit dem Drama „Club der Enttäuschten" ein Sittenporträt vor, dessen Auswüchse heute ins Mark der Demokratie wuchern. Regisseur Niko Eleftheriadis bringt das Stück über die Ohnmacht einer Entpolitisierung ins Schaufenster des Neuen Theaters

Text: Mathias Schulze; Bild: Anna Kolata

„Ich könnte, ja, ich könnte. Erst einmal rauchen." Was folgt? Nichts! Schlaufen der Sinnlosigkeit. Die Gescheiterten treffen sich während einer ABM-Massnahme, der Kopierer schnurrt, Altersbeschränkungen gibt es nicht. Die Türkin Günnesch ist Anfang 20, Uschi, die ehemalige Kneipenbetreiberin, ist um die 50 Jahre alt. Was sie eint? Das unschuldig schuldige Straucheln auf dem Arbeitsmarkt, der soziale Druck, das ewige mentale Flattern. Zerrupfte Persönlichkeiten, fern aller Kategorien, um sich ins Verhältnis zur Welt zu setzen.

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Wind im Haar

Das Stück „Vincent will Meer" nach einem Film von Florian David Fitz ist ein Roadtrip, immer umgeben von Krankheit, Heilung und Freundschaft. Es feiert am 15. März im Schaufenster des Neuen Theaters Premiere

Text: Annett Krake; Bild: Falk Wenzel

In Fetzen gerissene Worte entfliehen  seinen Lippen, dazu blitzartig  auftauchende Zuckungen.  Spastische Bewegungen mit den  Armen, verbale und motorische  Ausbrüche, ein kurzer Augenblick  der Selbstverlorenheit: Das ist das  Tourette-Syndrom, das ist das Leben  von Vincent. Ihm fallen die  Worte wie verdorbene Speisen aus  dem Mund, unangenehm mit üblen  Nachgeschmack. Hinzu kommt  Marie: Ein Mädchen, das in zu weiten  Klamotten steckt – knochig,  kantig und cool versucht sie ihren  magersüchtigen Körper zu beherrschen.  Der dritte junge Mensch  heißt Alexander, er ist zwanghaft,  unnahbar und panisch. Die Angst  spiegelt sich in seinen Wachhundaugen.  Er ist eine Marionette, verstrickt  in den eigenen Fäden.  

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Arschtritt-Groove

Deutschsprachiger Soul mit hüftwackelndem Klangteppich. Die neue, in Leipzig zusammengeschweißte Band Cary spielt mit der blutgreifenden Stimme ihrer Sängerin Carolina Jass im Mai im Brohmers

Text: Mathias Schulze; Bild Alex Knobl 

„Larifari ist nicht mein Ding". Im Gespräch mit der Sängerin Carolina Jass, Jahrgang 1991 und geboren in Staßfurt, sind nicht die Worte das Entscheidende. Vielmehr transportiert sie auf schnoddrige Art ein Lebensgefühl. Rauh, frisch, stark, kettenschleifend. Diese Farben, all dieser Spirit findet sich auch in ihrer Band Cary. Hinzu kommt noch ihre tiefwarme, voluminöse und blutgreifende Gesangsstimme. 


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„Freiheit ist kein Geschenk“

Alexander Suckel, Jahrgang 1969 und geboren in Halle, ist Musikalischer Leiter des Neuen Theaters. Auch als Regisseur und Dramaturg ist er in der Saalestadt tätig, im Mai feiert sein Liederabend „Piraten!" Premiere

Interview: Mathias Schulze; Bild: Anna Kolata

Grund genug, nachzufragen.


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