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„Ausländer raus!“

Einen wie ihn könnte man heute gut gebrauchen: Das Leipziger Kino UT Connewitz verneigt sich noch einmal vor dem Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ausländer raus! Schlingensiefs Container" aus dem Jahr 2002. Unbedingt empfehlenswert

Text: Max Feller; Bild: Paul Poet & Filmgalerie 451

Zurück geht es, ins Jahr 2000. Anlässlich des Kulturfestivals „Wiener Festwochen" gelingt dem Aktionskünstler Christoph Schlingensief ein Coup. Mitten im touristischen Zentrum von Wien stellt er einen Abschiebecontainer mit zwölf Asylanten auf: Interaktiv, beeinflussbar und rund um die Uhr beschallt mit rassistischen Ansprachen der damaligen FPÖ-Größe Jörg Haider. Die Folge? Einblicke ins österreichische Gemüt, tausende Passanten erregen sich vor Ort und werden so zu Mitspielern in Schlingensiefs Inszenierung. 



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Mit Bratwurst, Bier und Band

Nach vier Jahren leidenschaftlicher Vereinsarbeit spielen Halles Turbine- Fußballer nun auch auf grünem Kunststoff. Das wird im Juni gefeiert. Dann ist Eröffnung

Text: Annett Krake; Bild: Sven Ziegler

In Giebichenstein, hoch oben auf Lehmanns Felsen triumphiert der Fußballverein mit dem Blitz im Emblem und Sportlern, die ein Kunstrasenprojekt realisiert haben, das vor Kreativität strotzt, an den Nerven zerrte und Durchhaltevermögen abverlangte. Am 20. Juni wäre es daher durchaus angebracht, sich im guten Jackett auf zur Spielstätte zu machen, um den Fußballern Sven Ziegler, Daniel Wurbs, Detlef Thürkow und Peter Reinke Respekt zu erweisen. Sie sind die Strippenzieher des Projekts, sie haben an einem Abend im Jahr 2014 bei einem Kasten Bier zusammen gesessen und die Idee, den über 60 Jahre alten Schotterplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, von da an, ehrenamtlich, in die Hand genommen.


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Ein unglaublich guter Film

Mit "Gundermann" von Andreas Dresen läuft am 23. August im Puschkino ein berührender Meilenstein deutsch-deutscher Kinogeschichte an

Text: Mathias Schulze; Bild: Peter Hartwig/Pandora Film

Mitte Juli in Leipzig, eine Pressevorführung: "Gundermann" von Andreas Dresen. Gundermann, das ist jener ostdeutsche Liedermacher, dessen Werk noch heute den Großteil der Singer/Songwriter- Szene gnadenlos blamiert. So vielfältig ist die Poesie des Mannes, der als Herzens-Sozialist mit unausrottbarem Individualismus den DDR-Bonzen ein Dorn im Auge war. So melancholisch-schön ist die musikalische Sprache des Mannes, der von 1976 bis 1984 unter dem Decknamen "Grigori" selbst für die Stasi arbeitete. Welche Noten und Nuancen will der Regisseur Dresen dem Mythos Gundermann abringen?


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Grün, ja grün ist alles, was ich habe! Wirklich?

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Das ist aber falsch! Der neue Dokumentarfilm Die grüne Lüge" von Werner Boote, am 16. April um 18.30 Uhr im Puschkino zu sehen, deckt dreiste Lügen und Greenwashing-Strategien großer Konzerne auf. Anschließenden gibt es ein Filmgespräch mit der Heinrich Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Text: Mathias Schulze, Foto: www.greenlie.at

Mir wird gesagt, dass ich die Welt retten kann." Werner Boote strahlt seinen Optimismus grenzenlos in die Kamera. Wäre da nicht die Journalistin Kathrin Hartmann: Das Leben könnte so unbeschwert sein, im Supermarkt baumeln die Nachhaltigkeitsetiketten an den Produkten, für faire Produktion ist doch bestimmt auch gesorgt und draußen steht das Elektroauto. Hurra! Was kann da noch schiefgehen mit jenem blauen Planeten, der uns schon seit ein paar Jährchen durchs All gondelt? Und doch, man ahnt es, man weiß es, ist dieser gespielte Optimismus nur der Auftakt eines Dokumentarfilmes, der der Frage nachgeht, wie es denn nun wirklich um unsere Konsumgüter bestellt ist. Ein Hinweis sei vorab gestattet: Der Film heißt Die grüne Lüge". 


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Wenzel macht das Licht aus

Im Juni schließt der "Rote Salon" in der Mozartstraße für immer. Nach 20 Jahren verabschiedet Salonbesitzer Maschel Schöne die Bühne mit Hans-Eckardt Wenzel

Text & Bild: Michael Falgowski

Der Rote Salon" schließt. Nach 20 Jahren verschwindet eine Institution aus Halles nichtsubventionierter Kulturszene. Und eine Institution ist der Rote Salon tatsächlich. Mehr als 80 Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filme oder auch Tangotanzen haben in dem rot getünchten Zimmer in einem sanierungsbedürftigen HWGMietshaus in der Mozartstraße stattgefunden. Obwohl nur eine halböffentliche Bühne, hatte der Salon, durch Mundpropaganda und Newsletter verbreitet, geschätzt 3500 Gäste. Eintritt wurde nicht verlangt. Viele brachten ihre eigenen Stühle mit. 

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