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Herrliche Zeiten

Deutschland 2018; Regie: Oskar Roehler; Darsteller: Katja Riemann, Oliver Masucci, Samuel Finzi

Der Regisseur Oskar Roehler bringt mit gezielten Provokationen wieder die Feuilletons zum Glühen. Nun hat er den Roman „Subs" (2011) des AfD-Werbers Thor Kunkel verfilmt. Musste das sein? Worum geht es? Ein Schönheitschirurg und seine Frau brauchen eine neue Haushaltshilfe, ihre Anzeige erscheint so: „Sklave/in gesucht". Was eigentlich als schlechter Witz gedacht war, sorgt bei der gutsituierten und gelangweilten Oberschicht für Erstaunen, denn plötzlich melden sich eine Reihe kurioser Gestalten, die gerne als Sklaven arbeiten wollen. Ein Herr-Knecht-Verhältnis, welches im sonstigen Leben mit schönen Wörtern verschleiert wird, wird ganz explizit eingegangen – bis die Situation außer Kontrolle gerät. Ist das eine beißende Gesellschaftssatire? Oder nur ein flacher Schenkelklopfer für versnobte Bildungsbürger, die gerne nach unten treten?

Herrliche Zeiten, ab 2. Mai, Cinemaxx Halle



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Eleanor & Colette

Deutschland, Belgien 2017; Regie: Bille August; Darsteller: Helena Bonham Carter, Hilary Swank, Jeffrey Tambor

Empfehlung von Wolfgang Burkart vom Luchskino: „Berührend zeigt Bille August den Kampf der couragierten Psychiatriepatientin Eleanor Riese, aufbauend auf einer wahren Geschichte, gegen die Pharmazie- und Krankenhausindustrie für mehr Selbstbestimmung."

Helena Bonham Carter behauptet wohl die Spitzenposition, was das Spielen von Filmfiguren betrifft, die man gemeinhin als „verrückt" oder gar „wahnsinnig" bezeichnen würde. Dabei darf man sie auf gar keinen Fall – schon aufgrund ihrer immensen Bandbreite – auf diese Exentrik reduzieren. Im exzellenten Zusammenspiel mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank zeigt sie in „Eleanor & Colette" wieder ihre Stärke, ganz direkt und bar jeder Gefälligkeit.

Die Psychiatrie als Ort ohne Menschlichkeit prangerte erstmals der Kultklassiker „Einer flog übers Kuckucksnest" an. Das mit fünf Oscars ausgezeichnete Drama des neulich verstorbenen Milos Forman sorgte damals für ein Umdenken. Nun rückt Regisseur Bille August (Fräulein Smillas Gespür für Schnee) das Tabuthema abermals ins Blickfeld. Berührend zeigt der dänische Oscar-Preisträger den Kampf der couragierten Psychiatriepatientin Eleanor Riese, aufbauend auf einer wahren Geschichte, gegen die Pharmazie- und Krankenhausindustrie und für mehr Selbstbestimmung.

San Francisco 1985: Die mit paranoider Schizophrenie diagnostizierte Patientin Elanor Riese weigert sich, das ihr verordnete Psychopharmakum einzunehmen. Aber sie kennt die starken Nebenwirkungen dieses Präparats, die ihre Befindlichkeit nur verschlimmern. Sie zielt lediglich darauf ab, selber zu entscheiden, welches Medikament sie nimmt. Allem Anschein nach mitgenommen, sucht sie nach dieser Zwangsbehandlung Hilfe, um dieses Gefühl des Ausgeliefertsein nicht weiter ertragen zu müssen. Ihr Kampf für mehr Menschlichkeit stellte ein Meilenstein für Psychiatriepatienten in den Vereinigten Staaten dar.

Eleanor & Colette, ab 3. Mai, Luchskino



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Transit

Deutschland, Frankreich 2018; Regie: Christian Petzold; Darsteller: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese

„Die innere Sicherheit", „Gespenster", „Yella", „Jerichow", „Barbara" oder „Phoenix". Hat man einen Blick für die deutschen Kinoproduktionen der letzten 18 Jahre, kann man leicht in Versuchung geraten, dem Regisseur Christian Petzold schon heute ein Denkmal zu bauen. Petzold: Dieser Name steht für lange Jahre der Zusammenarbeit mit der begnadeten Schauspielerin Nina Hoss. Dieser Name steht für intellektuelle Brillianz, die aufwühlende und intensive Geschichten zu erzählen weiß. Kinokunst vom Feinsten. Man kann das neue Werk „Transit" eigentlich bedingungslos und ohne weitere Inhaltsangaben empfehlen, denn die Liste an Meisterwerken, die Christian Petzold bislang vorgelegt hat, ist enorm. Nun verschränkt er Anna Seghers Roman „Transit" mit der Moderne. Man darf mit großer berechtigter Vorfreude ins Kino gehen.

Transit, am 3. und 4. Mai um 21 Uhr, 5. Mai um 19 Uhr, Puschkino


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Lady Bird

USA 2017; Regie: Greta Gerwing; Darsteller: Saoirse Ronan, Laura Metcalf, Tracy Letts

Die Auszeichnungen und Lobpreisungen für diesen Film reißen nicht ab. Die von der Deutschen Film- und Medienbewertung, die das Prädikat „Besonders wertvoll" vergaben, steht exemplarisch: „Obwohl der Film zeitlich und örtlich genau verortet ist, erzählt er eine universelle Geschichte vom Erwachsenwerden. An Christines Gefühle können Millionen andocken. Gerwig blickt ohne Groll zurück auf ihre Wurzeln. Sie gibt allen Figuren ungeheure Wärme, sie entwirft ein freundliches Bild der katholischen Schule Christines und ihrer Heimatstadt, die sie aber auch selbst unbedingt verlassen musste, um ihren eigenen Weg zu finden. Rebellion muss nicht immer laut und schrill sein." Klug, warmherzig, charmant.

Lady Bird, bis 5. Mai, Puschkino



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Rampage – Big Meets Bigger

USA 2018; Regie: Brad Peyton; Darsteller: Dwayne Johnson, Naomie Harris, Malin Akerman

Empfehlung von Andreas Neubert vom Cinemaxx: „Actionreiche und bildgewaltige Verfilmung des gleichnamigen Arcade- Spiels mit Dwayne Johnson."

Mit Menschen ist Davis Okoye in seinem Leben noch nie besonders gut zurechtgekommen. Ganz anders sieht es mit Tieren aus. Besonders zu Gorilla George hat der Primatenforscher eine tiefe Bindung aufgebaut. Geschockt muss Davis eines Tages feststellen, dass George Opfer eines illegalen Gen-Experiments geworden ist. Der einst liebevolle und normal große Gorilla ist zu einem temperamentvollen Riesen mutiert, der bei der kleinsten Provokation sofort um sich schlägt. Doch damit nicht genug: Wie Davis erfahren muss, ist zwei anderen Tieren genau das Gleiche angetan worden. Und das Trio sorgt in verschiedensten Städten schnell für Panik und wachsende Todeszahlen. Gemeinsam mit einer Gentechnikerin sucht Davis fieberhaft nach einer friedlichen Lösung durch ein Gegenmittel. Doch kommt der Forscher überhaupt nah genug an die Monster heran, um es einzusetzen und seinen Freund retten zu können? Actionreiche und bildgewaltige Verfilmung des gleichnamigen Arcade-Spiels mit Dwayne „The Rock" Johnson.

Rampage-Big Meets Bigger, ab 10. Mai, Cinemaxx



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Der Buchladen der Florence Green

Spanien, Großbritannien, Deutschland 2017; Regie: Isabel Coixet; Darsteller: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson

Der Osten Englands in den späten 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Florence will ihre Liebe zur Literatur verwirklichen, sie eröffnet eine kleine Buchhandlung. Frei nach dem Roman von Penelope Fitzgerald kommt es zu Problemen, einflussreiche Personen des kleinen Örtchens entwickeln ein Misstrauen gegenüber der selbstbewussten Frau. Der Konflikt zwischen konservativer Borniertheit und aufgeklärter Weltoffenheit, ein Thema, das aktueller kaum sein könnte, wird in herbstlichen Bilder und mit melancholischer Musik präsentiert. Die Moderne trifft auf Konventionen. Der Film wurde auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Preis für die beste internationale Literaturverfilmung 2017 ausgezeichnet.

Der Buchladen der Florence Green, ab 10. Mai, Cinemaxx


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Vergiss mein nicht! – Eternal Sunshine of the Spotless mind

USA 2014; Regie: Michel Gondry; Darsteller: Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst

Die Liebe und ihre Prägungen. Ach, was heißt hier Prägung? Die Liebe und ihre Zerrüttungen – von der sexuellen Hörigkeit bis hin zum ewig wühlenden Platz in der Seele. Da kann man schon mal auf die Idee kommen, aus Lethe, dem Fluss des Vergessens, zu trinken. Oder wie wäre es mit einer medizinischen Behandlungsmethode, die Erinnerungsspuren im Gedächtnis löscht? Eben das probiert Joel im Film, Clementine kann er aber trotzdem nicht vergessen! Passend zum Streifen gewährt Kay Bauer in der Filmreihe Psychologie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Rolle der Persönlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Vergiss mein nicht! – Eternal Sunshine of the Spotless mind, 16. Mai, Puschkino, 19 Uhr



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Deadpool 2

USA 2018; Regie: David Leitch; Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin

Empfehlung von Martin Kühnel vom Light Cinema: „Der Trailer lässt erahnen, dass der zweite Teil genauso verrückt werden wird wie sein Vorgänger und wir mit dem gewohnt schrägen, schwarzen Humor einen Spaß für Erwachsene erleben werden."

Plappermaul und Superheld Wade „Deadpool" Winston Wilson kehrt zurück ins Kino. Nach seinen sowohl komödiantischen, als auch extrem blutigen Eskapaden vor zwei Jahren, der zu einem Überraschungserfolg an der Kinokasse avancierte, gibt es nun die Fortsetzung, die nicht minder gewaltfreier daherkommen wird. Nachdem er eine beinahe tödliche Rinderattacke überlebte, setzt ein entstellter Cafeteria- Koch alles daran, seinen Traum zu verwirklichen, der heißeste Barkeeper Mayberrys zu werden. Wade muss gegen Ninjas, die Yakuza und eine Horde sexuell aggressiver Hunde kämpfen. Die offizielle Inhaltsangabe liest sich noch sehr vage, aber sowohl dieser Text, der Trailer, als auch Cast lassen erahnen, dass der zweite Teil genauso verrückt werden wird wie sein Vorgänger und wir mit dem gewohnt schrägen, schwarzen Humor einen Spaß für Erwachsene erleben werden.

Deadpool 2, ab 16. Mai, The Light-Cinema


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