Highfield
Mittermeier
Apassionata 2017
Julian Nort
Navigation
Kopfzeile
www.aiyoota.com eCommerce Online-Shop ShopSoftware CMS Content-Management-System WDPX-Frank Wollweber, 38855 Wernigerode, Germany www.original-eiderdaune.de
top

Aus dem Nichts

Deutschland, Frankreich 2016; Regie: Fatih Akin; Darsteller: Diane Kruger, Denis Moschitto, Ulrich Tukur  

Eine Explosion, ein paar Sekunden. Und schon ist das bisherige Leben entwurzelt. Katja (Diana Kruger) verliert bei einem Anschlag Ehemann und Sohn, die Strafverfolgung eines mutmaßlichen Paares mit Neonazi-Hintergrund nimmt sie selbst in die Hand. Diane Kruger wurde für ihre Rolle bei den 70. Filmfestspielen in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet. Meisterregisseur Fatih Akin erinnert an die NSU-Mordserie, er bannt einen Thriller mit extrem hoher physischer Intensität auf die Leinwand. Thematisch reicht die Palette von Justizversagen bis hin zu einer berührenden Geschichte über eine Frau, die von jetzt auf gleich vor dem Scherben ihres Lebens steht. Wer Akin kennt, weiß, welch ein cineastisches Kaliber hier ins Rollen gebracht wird.

Aus dem Nichts, ab 30. November, Puschkino


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Silly – frei von Angst

Deutschland 2017; Regie: Sven Halvar

Hinter den Kulissen, dort, wo das wahre Leben spielt, vibriert das Lampenfieber. Dort wird diskutiert und komponiert, dort verengen sich jene Fäden, die dann auf der Bühne für den Silly- Flair entrollt werden. Dort wird das Licht geprobt, dort wird am Sound gefriemelt. Regisseur Sven Halvar begleitete die Band Silly während ihrer „Wutfänger"-Tour. Herausgekommen ist eine ungeschmickte Reportage. Oder ist es vielmehr nur ein Marketing-Filmchen? Die Fans werden sich sicherlich freuen.

Silly – frei von Angst, ab 1. Dezember, Puschkino


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Deutschland 2017; Regie: Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier

Zu zweit zogen Patrick und Gwendolin im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Die beiden Freiburger bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Als sie im Frühjahr 2016 wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1.200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet. Unglaublich. Ein Dokumentarfilm, den man gesehen haben muss.

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt, ab 2. Dezember, Puschkino


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Suburbicon

USA 2017; Regie: George Clooney; Darsteller: Julianne Moore, Matt Damon, Josh Brolin

Angekündigt als Mystery-Krimikomödie geht Regisseur (!) George Clooney der Postkarten-Idylle des amerikanischen Traumes nach. Inspiriert vom satirisch-wendungsreichen Drehbuch der unverwechselbar großartigen Coen-Brüder lauert im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadtgemeinde mit immerwährend glücklichen und jungen Familien mitten im Herzen von Amerika, ein Netz aus Verrat und Erpressung. Das Leben der Familie Lodge wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt. Eine unbarmherzige Thriller-Groteske mit Starbesetzung, die das Lachen gerne einmal luftwürgend im Halse steckenbleiben lässt, beginnt. Vom Spießer zum Schläger ist es nur ein kurzer Wimpernschlag.

Suburbicon, ab 7. Dezember, Zazie


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Star Wars: Die letzten Jedi

USA 2017; Regie: Rian Johnson; Darsteller: Mark Hamill, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Harrison Ford, Carrie Fisher

Empfehlung von Andreas Neubert vom Cinemaxx: „Unter der Anwesenheit ,besonderer Gäste zeigt das Cinemaxx das Double von „Star Wars 7" & „Star Wars 8" bereits am 13. Dezember ab 20.30 Uhr."

Die Geschichte setzt direkt die Geschehnisse aus dem letzten Film fort. Nachdem Rey, Finn, Poe und der Rest des Widerstands die Starkiller- Basis der Ersten Ordnung zerstört haben, finden die Helden der Weltraumsaga endlich Zeit, um die verheerenden Verluste der letzten Schlacht zu verarbeiten. Abseits davon konnten BB-8 und R2-D2 die verschollenen Bestandteil der Karte, die zu Luke Skywalker führt, kombinieren, woraufhin sich Rey auf den Weg zum Wasserplaneten Ahch-To macht. Dort trifft sie auf den legendären Jedi-Ritter, der einst mit Han Solo und Prinzessin Leia die finsteren Mächte des Imperiums besiegte. Mit Kylo Ren, Supreme Leader Snoke, General Hux und Captain Phasma sind jedoch unlängst neue Gegenspieler auf den Plan getreten, die das Gute in der Galaxie endgültig vernichten wollen. Unter der Anwesenheit „besonderer" Gäste zeigt das Cinemaxx Halle das Double von „Star Wars 7" & „ Star Wars 8" bereits am 13. Dezember ab 20.30 Uhr.

Star Wars: Die letzten Jedi, ab 13. Dezember, Cinemaxx


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Meine schöne innere Sonne

Frankreich 2017; Regie: Claire Denis; Darsteller: Juliette Binoche, Xavier Beauvois, Philippe Katerine, Paul Blain, Gérard Depardieu, Nicolas Duvauchelle

Empfehlung von Wolfgang Burkart vom Luchskino: „Vom französischen Kinopublikum wie auch von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen."

Es ist mal wieder so weit. Claire Denis hat einen neuen Film gedreht. Muss das sein? Wieder ein Film, der Kunstpreise einheimst und bei dem das Publikum ausbleibt? Mit „Meine schöne innere Sonne" hat sich die Regisseurin aber jetzt an ihre erste romantische Komödie gewagt, die ebenso vom französischen Kinopublikum wie auch von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Unsere Wahl für diesen Film hat weniger mit der Erfolgserwartung zu tun – Claire Denis gehört zu den Lieblingen des Luchs. Und ihr Film erinnert mit ihrer Hauptfigur doch sehr an sie selbst. Juliette Binoche lebt darin das Leben eines Singles in der Großstadt Paris. Isabelle ist eine Frau mit Vergangenheit – ehern und unabhängig, als Künstlerin anerkannt, aber dafür wenig vom Erfolg verwöhnt, wenn es um die Liebe geht. Ihre Suche nach der wahren Liebe scheitert immer von Neuem. Zu außerordentlich scheint die Kluft zwischen dem, was Frauen anstreben und Männer bereit sind zu geben. In diesem scheinbar unauflöslichen Widerspruch erhofft sich Isabelle ausgerechnet von einem Wahrsager die Antwort auf die Frage, die sie mehr als was auch immer beschäftigt – gibt es die Liebe fürs Leben, oder ist sie allein eine Utopie?

Meine schöne innere Sonne, ab 14. Dezember, Luchskino


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Dieses bescheuerte Herz

Deutschland 2017; Regie: Marc Rothemund; Darsteller: Elias M'Barek, Philip Schwarz, Nadine Wrietz

Empfehlung von Martin Kühnel vom The Light Cinema: „Der Film erzählt direkt aus dem Leben: authentisch und mit unwiderstehlichem Optimismus."

Es kommt selten bis gar nicht vor, dass ich im Bereich „Deutscher Film" einen Filmtipp abgeben möchte, aber aufgrund des überschaubaren Feldes an wirklich guten Neustarts sehe ich gerade bei diesem komödiantischen Drama enorm viel Potential für einen echten Überraschungshit über Weihnachten. Lars (Elyas M’Barek) ist zwar schon fast 30, hat aber noch nicht viel erreicht im Leben. Als Sohn eines Herzspezialisten waren seine Taschen immer gut mit Geld gefüllt. Daniel hingegen ist erst 15 Jahre alt und hat einen schweren Herzfehler, der sein Leben jederzeit beenden könnte.

„Dieses bescheuerte Herz" ist eine gefühlvolle Kinokomödie, entstanden nach der wahren Geschichte von Lars Amend über den herzkranken Daniel Meyer. Der Film erzählt direkt aus dem Leben: authentisch und mit unwiderstehlichem Optimismus. Vor allem ist es aber die Geschichte einer unerwarteten Freundschaft, die Regisseur Marc Rothemund („Mein Blind Date mit dem Leben") mit viel Feingefühl und temporeich in Szene setzt. In der Rolle von Lenny zeigt sich Elyas M’Barek von einer neuen Seite. Neben ihm gibt Philip Noah Schwarz als David sein beeindruckendes Kinodebüt.

Dieses bescheuerte Herz, ab 21. Dezember, The Light Cinema


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Zeit für Stille

USA, Deutschland, China, Belgien, Indien, Japan, Großbritannien; Regie: Patrick Shen

Die „Huffington Post Deutschland" schrieb: „Reich an wundervollen, fast surrealen Bildern, die man vielleicht in einem Terrence-Malick-Film erwarten würde. Dieser Film erzählt nicht nur eine Geschichte, er zeigt uns, dass Schönheit sich in allem, wirklich allem findet, das in Stille getaucht ist.” Stille? In unserer Welt ist sie selten geworden. Der Filmemacher Patrick Shen hat ihr jetzt ein cineastisches Denkmal gebaut. Der Dokumentarfilm führt uns an die lautesten und leisesten Orte der Welt. Und gleichzeitig ist „Zeit der Stille" eine außergewöhnliche filmische Erfahrung, die uns wie magisch vom Lärm der Tage befreit. Zumindest einen Kinoabend lang.

Zeit für Stille, ab 22. Dezember, Puschkino


share Twitter share Facebook share email Comments Kommentare (0)   

Das aktuelle Heft

pic
E-PAPER
Bitte aufs Cover klicken!
Abstand

Mediadaten

pic


Printmediadaten finden 

Sie hier 

Abstand

Reise 2017

Abstand

Aktuelles Wetter in Halle

Abstand

Location-Suche

Suche Deine Location aus einer Vielzahl an Möglichkeiten:


Abstand