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Körper und Seele

Ungarn 2017; Regie: Ildikó Enyedi; Darsteller: Alexander  Borbély, Geza Morcsányi, Réka Tenki

Kaum lief dieser Arthouse-Streifen auf den Festivals, hagelte es Preise: Der Berlinale-Gewinner „Körper und Seele", auch der Preis der Ökumenischen Jury konnte eingefahren werden, erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zweier verletzter Seelen, die nachts immer wieder ähnliche Träume teilen. Zaghaft kommen sich Maria und Endre auch am Tag näher. Feinsinnig, sehnsüchtig, poetisch und mit lakonischem Humor überzeugte die kunstvolle Bildersprache nicht nur die Experten, sondern auch die Zuschauer der Berlinale: Es gab den Publikumspreis. Zudem spendierte der Internationale Verband der Filmkritik den Fipresci-Preis.

Körper und Seele, bis 4. Oktober, Puschkino


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Happy End

Frankreich, Österreich 2017; Regie: Michael Haneke; Darsteller: Jean-Louis Trintigant, Isabelle Huppert, Mathieu Kassovitz

„Funny Games", „Die Klavierspielerin", „Das weiße Band". Es besteht kein Zweifel daran, dass der österreische Regisseur Michael Haneke die Wurzeln des Bösen mit obsessiver Leidenschaft erkundet. Haneke ist einer der ganz Großen, die dunkle Seite des Menschen wäre ohne ihn u m einige nichterkannte Nuancen ärmer. Nun setzt er seinen kalten Thriller „Caché" in gewisser Weise fort: Im Zentrum steht eine Elitefamilie, im Zentrum steht die Unfähigkeit zur menschlichen Wärme. Und zwar sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie. Haneke über sein neues, kaltes Meisterwerk: „Rundherum die Welt und wir mittendrin, blind." Danke für die begnadeten Bilder und Schauspieler, die dieses Motto immer und immer wieder perfekt anschaulich machen.

Happy End, 12. bis 17. Oktober, Puschkino


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What Happened to Monday?

USA, Großbritannien, Frankreich, Belgien 2017; Regie: Tommy Wirkola; Darsteller: Noomi Rapace, Glenn Close, Willem Dafoe

Empfehlung von Andreas Neubert vom Cinemax: „Ein begeisterndes Science-Fiction-Drama."

Die Erde ist vollkommen überbevölkert und von Hungersnöten geplagt. Die Regierung hat daher eine strikte Ein-Kind-Politik verordnet. Deren Einhaltung kontrolliert das allmächtige Kindervermittlungsbüro, geleitet von der gnadenlosen Nicolette Cayman (Glenn Close).
Doch sieben identisch aussehende Zwillingsschwestern (alle von Noomi Rapace gespielt), versuchen die Ermittler auszutricksen: Ihr Großvater (Willem Dafoe) hat ihnen einst beigebracht, sich als eine einzige Person, Karen Settman, auszugeben. Jede Schwester darf jeweils nur an einem Wochentag aus dem Haus gehen und diese Rolle spielen. Entsprechend hat er jedes Mädchen bei der Geburt nach „ihrem" Wochentag benannt. Doch eines Tages kommt „Schwester Montag" abends nicht nach Hause zurück. Wie sollen die anderen ihre Schwester suchen oder vielleicht aus einer Notlage retten, ohne ihr großes Geheimnis und damit ihre Existenz in Gefahr zu bringen? Ein begeisterndes Science-Fiction- Drama.

„What Happened to Monday?", ab 12. Oktober, Cinemaxx


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Bonhoeffer – Die letzte Stufe

Deutschland, Kanada, USA 2017; Regie: Eric Till; Darsteller: Ullrich Tukur, Johanna Klante, Robert Joy, Ulrich Noethen

Willkommen in der Reihe „Glaubensfrage" im Puschkino! Muss ein Christ aus Liebe zum Nächsten in bestimmten Situationen ohne Rücksicht auf seine eigenes Leben schuldig werden? Der Film beginnt kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges mit der Rückkehr des Theologen Dietrich Bonhoeffers aus dem sicheren Amerika nach Deutschland. Er arbeitet innerhalb einer Widerstandsgruppe, um das Naziregime zu bekämpfen. Bonhoeffer geht aufs Ganze. Zum offenen Publikumsgespräch und zur regen öffentlichen Diskussion lädt anschließend Professor Axel Noack, Altbischof und Kirchenhistoriker. Wie war es nur möglich, dass Leute, an der Spitze ein gescheiterter Postkartenmaler, die Massen zu gigantischen Grausamkeiten und Leid führen konnten? Und welche Rolle spielte die Kirche? Wie mächtig wirkt Bonhoeffers noch heute?

Bonhoeffer-Die letzte Stufe, am 17. Oktober um 19 Uhr, Puschkino


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Schneemann

Großbritannien, USA, Schweden 2ß17; Regie: Tomas Alfredson; Darsteller: Michael Fassbinder, Rebecca Ferguson, Charlotte Gainsbourg

Empfehlung von Martin Kühnel vom The Light Cinema: „Blutig, spannend, nervenzerreißend."

Mit Beginn der Herbstzeit erwartet uns auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätig besetzter Thriller, dessen Vorlage dieses Mal auf einem Roman von Jo Nesbø basiert. Als Detective Harry Hole (Michael Fassbender) das Verschwinden eines Opfers im ersten Schnee des Winters untersucht, befürchtet er, dass ein Serienmörder wieder aktiv geworden sein könnte. Mit der Hilfe der brillanten Rekrutin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson) muss der Polizist, der einer Eliteeinheit für die Untersuchung von Mordfällen angehört, den Täter fassen, bevor es zu den nächsten Schneefällen kommt.
Blutig, spannend, nervenzerreißend. Der gesamte „Nordic Noir"-Thriller glänzt neben seiner hervorragenden Besetzung vor allem durch eine düstere und zugleich authentische Inszenierung, die dem skandinavischen Weltbestseller in nichts nachstehen wird.

Schneemann, ab 19. Oktober, The Light-Cinema


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The Square

Schweden, Dänemark, USA, Frankreich 2017; Regie: Ruben Östlund; Darsteller: Claes Bang, Dominic West, Elisabeth Moss, Terry Notary

Frisch ausgezeichnet mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele in Cannes, kommt nun der neue Streifen von Ruben Östlund vielschichtig und sarkastisch-entlarvend daher. Worum geht’s? Christian ist der Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten Menschen ist es auch bei Christian nicht weit hin mit diesem Vertrauen: Auch er verriegelt die Tür seines stylischen Apartments und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Eine böse Satire auf den Kunstbetrieb. Sehr schön.  

The Square, ab 19. Oktober, Puschkino


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Maudie

Irland, Kanada 2017; Regie: Aisling Walsh; Darsteller: Ethan Hawke, Sally Hawkins, Kari Matchett

Empfehlung von Wolfgang Burkhart vom Luchskino: „Eine anmutige, außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem Paar, das aus unterschiedlichen Gründen kaum in der Lage ist, Gefühle zu verbalisieren."

An Künstlergeschichten mangelte es in diesem Kinojahr wirklich nicht. Mit Fug und Recht kann man aber behaupteten, dass es sich fast durch die Bank gelohnt hat und lohnen wird, sich diese Filme anzuschauen. Im November darf man sich dann auf „Gauguin" freuen.
„Maudie" schildert die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie bevorzugt wurden, aber durch ihren optimistischen Blick auf die Welt ihr Glück gefunden haben: In den 1930er Jahre in Kanada. Everett Lewis lebt vom Fischfang zurückgezogen an der Ostküste. Wider die Einsamkeit entscheidet er sich, eine Hausangestellte zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich alleinig Maud Dowley. Als Kind an rheumatischer Gelenkentzündung erkrankt, ist sie ausgesprochen zierlich hinkt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur zwei Wünsche, fern von der Familie zu sein und ihrer großen Leidenschaft nachgehen: dem Malen.
Everett hat schnell erkannt, dass Maud als Haushaltshilfe nichts taugt. Statt zu putzen bemalt sie lieber Stück für Stück das komplette Haus mit farbenfrohen Bildern. Was dann der Film geschickt erzählt, ist eine anmutige, außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem Paar, das aus unterschiedlichen Gründen kaum in der Lage ist, Gefühle zu verbalisieren. Gespielt werden diese zwei Menschen von Sally Hawkins und Ethan Hawke mit lebensbejahenden Charme. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erfuhr Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk-Art-Künstlerin. Ihre Bilder hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen in aller Herren Länder.

Maudie, ab 26. Oktober, Luchskino


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Django – Ein Leben für die Musik

Frankreich 2017; Regie: Etienne Comar; Darsteller: Reda Kateb, Cécile de France, Beata Palya, Bimbam Merstein, Gabriel Mirété

Frankreich, 1943. Django Reinhardt jazzt auf dem Gipfel seines Erfolges. Nach dem Gitarristen lecken sich alle die Finger, sein Gypsy- Swing öffnet die Poren, sein Swing schießt Fruchtbarkeitssäfte in alle Glieder. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César- Gewinnerin Cécile de France.

Django – Ein Leben für die Musik, ab 26. Oktober, Puschkino


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