Disillusion | The Liberation | Label: Kick the Flame | VÖ: 06.09.2019
Disillusion ist eine deutsche Metal-Band aus Leipzig, bestehend aus Andy Schmidt, Sebastian Hupfer, Ben Haugg und Martin Schulz. Disillusion haben mit ihrem Meisterwerk „Back to Times of Splendor“ (2004) die Messlatte für Melodic Death in hohe Höhen gehängt, um dann mit „Gloria“ (2006) das Genre komplett neu zu definieren. Seither ist Leipzig auf der internationalen Landkarte des extremen Metals nicht mehr wegzudenken. Nun hat die Band mit dem Album „The Liberation" nachgelegt. Grund genug, Andy Schmidt zum Steckbrief-Interview zu bitten
Hallo Andy, bitte beschreibe Deine Musik mit drei Worten.
Komposition. Metal. Kino.
Welcher Song hat Dich zuletzt berührt?
Eigentlich das gesamte Debüt-Album von Nessi Gomes, vielleicht am meisten davon „These Walls“. Für mich ist es ein unglaublich privates Album, alles ist voll mit ihren persönlichen Prozessen. Und gleichzeitig zeichnet sie, zumindest für einige Menschen, ein Weltgefühl zwischen Hoffnung und Vertrauen.
Du und ein iPod auf einer einsamen Insel. Es passen nur drei Songs drauf. Welche sind das?
Rachmaninovs drittes Klavierkonzert, definitiv. Mehr braucht es nicht.
Wie findest Du Streamingdienste wie Spotify?
Ungemein praktisch vor allem. Natürlich vor allem unterwegs. Und den Großteil der Musik, die ich mag, immer frei anwählen zu können, ist schon toll. Aktuelle Hörgewohnheiten, Musikervergütung und überhaupt das Tempo unserer Welt und die Wertschätzung für Dinge: das alles sind ganz andere Fragen.
Deine Inspirationen kommen von …
Tatsächlich allermeist aus dem Wald, beziehungsweise, wenn ich es zulasse, mich auf den Wald einzulassen – dann strukturiert sich vieles fast automatisch.
Wenn du es dir aussuchen könntet: Stadion- oder Clubtour? Das weiß ich nicht wirklich, habe das Stadion ja noch nicht erlebt. Tendenziell ist es aber wohl die Clubtour.
Der Soundtrack deines Lebens? Meeresrauschen.
Text: Max Feller
