Label: Kleingeldprinzessin Records | VÖ: 27.06.2025 | Genre: Indie Pop | Wertung: 3/5
Nachdem Dota beispielsweise die Lyrikerin Mascha Kaléko vertont hat, kommt nach vier Jahren wieder ein Album mit eigenen Texten. Im Presse-Waschzettel lässt sie sich zitieren: „Ich glaube, das Album spiegelt die Zerrissenheit dieser Zeit. Zwischen flapsigem Unernst und Weltuntergang, zwischen Überforderung, Empowerment und Sehnsucht. Das Thema ‚Manipulation und Social Media‘ kommt viel vor – in lustigen und ernsten Facetten.“ ADHS als Gesellschaftsdiagnose. Der Synthie flimmert, das Schlagzeug tanzt Stop-and-Go, Zeilen wie „Zeit, sich um was anderes zu drehen, / Ist schon recht, ich kann Alltag nicht ausstehen.“ Ehrlichkeit und beißende Ironie. Das Album ist auf der Suche. Das macht es so gut.
