VÖ: 13.06.2025 | Label: Virgin Music Group | Genre: Post-Punk, Indie | Wertung: 4/5
Max Gruber, alias Drangsal, hat im Zuge eines Zusammenbruchs den Soloartisten abgeschafft. Fortan ist Drangsal eine dreiköpfige Band. Und Lukas Korn, Marvin Holley und eben Gruber legen ein neues Album vor. 17 Songs, vielfältigste Instrumentierungen: Klavier, Orgel, Cembalo, Xylophon oder Violinen – dazwischen Episoden, in denen sich Gospel-Chöre und Techno-Beats breitmachen. Auch die Texte haben es in sich: Gruber singt von Selbstentfremdung, vom Für und Wider des Stillstands, vom Sichhingeben und Sichwegschmeißen – mal auf deutsch, mal auf englisch, mal zart, mal angewidert, mal zynisch, mal versöhnend. Gruber, der Sinnsucher: Was ist Gnade, innerer Frieden? Wo ist die neue Version des eigenen Selbst? Ein tolles Album! Grund genug, Max Gruber zum SteckbriefInterview zu bitten
Hallo, Max, Ihre Musik bitte in drei Worten!
Quantum opus est.
Das neue Album hat …
… 17 Lieder.
Welche Bravo-Poster hingen im Jugendzimmer?
Meine waren aus dem EMP-Katalog: Die Murderdolls, Mudvayne und Cradle of Filth.
Ihre Album-Empfehlung?
Alles von N. Senada.
Wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte wären Sie ...?
Glücklich!
Was ist Glück?
Wenn es mit der Musik nicht klappt!
Der Soundtrack Ihres Lebens?
Ist der unbändige Krach innerhalb des eigenen Kopfes.
Text: Mathias Schulze
