Trotzburgfest, 6. bis 29. Juni, Oberburg Giebichenstein, alle Termine: www.trotzburgfest.de
Zum bereits sechsten Mal findet das Trotzburgfest auf der Oberburg Giebichenstein statt. Vom 6. bis 29. Juni wird ein hochkarätiges Konzertprogramm mit internationalen und lokalen Künstlern angeboten
Das Trotzburgfest wurde 2020 durch das Stadtmuseum Halle ins Leben gerufen. Es sollte als eine Antwort auf die kulturellen Einschränkungen während der Corona-Pandemie verstanden werden. „Kultur trotz Corona“ lautete damals das Motto. Der Zuspruch war enorm. Und so ging die Pandemie, aber das Festival blieb.
Gut so! Weiterhin wird das Trotzburgfest auf der Oberburg Giebichenstein vom Stadtmuseum Halle in Zusammenarbeit mit Event-Veranstalter Michael Proschek auf die Bühne gebracht. In der zauberhafter Atmosphäre der Burg Giebichenstein wird für jeweils maximal 200 Gäste handgemachte Musik verschiedenster Genres gespielt. Den wunderschönen Blick von hoch oben über die Saale gibt es inklusive.
Vom 6. bis 29. Juni werden 18 Konzerte und insgesamt 84 Musikerinnen und Musiker präsentiert. Die Stilrichtungen der Konzerte sind breit gefächert: Singer-Songwriter, Blues, Bluegrass, Rhythm & Blues, Soul oder Folk. Auch moderne Club-Sounds, Rock, Gypsy-Swing, Balkan-Beat oder Reggae fehlen nicht.
Den Auftakt spielt die Irish-Folk-Band „Seldom Sober Company” aus Halle am 6. Juni um 20 Uhr. Am 7. Juni um 20 Uhr folgt mit Lebron Johnson ein außergewöhnlicher Sänger mit einer kraftvollen, warmen und ausdrucksstarken Stimme. Am 8. Juni ist Wenzel mit dem Programm „Ich lebe gern“ um 18 Uhr zu Gast.
Die zweite Woche beginnt am 11. Juni um 20 Uhr mit dem Musiker und DJ „Killerbeatmaker” aus Bolivien, der mit zwei weiteren Musikern moderne Club-Sounds mit afroamerikanischen Rhythmen und traditioneller Anden-Musik verbindet. Im Laufe des Monats folgen „Die Zöllner”, die „Brohmer's Bluegrass Session-Band”, die „Yonder Boys” oder auch das Musikprojekt „Apfeltraum“, in dem an die großartigen Songs von Peter „Cäsar” Gläser erinnert wird. Mit dabei: „Cäsars” Sohn Robert Gläser (im Bild). Auch das Songwriter-Kabarett „Mackefisch” oder die hallesche ReggaeBand „Papa Dula” sind am Start. Das alles und noch wesentlich mehr!
Und an regnerischen Tagen steht den Besuchern die Petruskirche in Kröllwitz als Alternative zur Verfügung. Dies stellt sicher, dass das musikalische Erlebnis unabhängig von der Witterung stattfindet. Das kleine, aber extrem feine Musik- und Kulturerlebnis „Trotzburgfest“ lädt zum Schwelgen, Träumen und Tanzen ein. Schön!
Text: Max Feller
